Zu Gast bei "Der fehlende Part"

Hier könnt ihr euch das komplette Interview bei der Sendung „Der fehlende Part“ mit Jasmin Kusobek ansehen.

Nana und Frank waren auf der Buchmesse in Leipzig

Am 23. März hat Frank sein Buch „Werde unsterblich“ vorgestellt.
Vielen Dank an alle, die uns besucht haben.

Multikulti trifft Nationalismus

Eine Kurzzusammenfassung

Auf einer Demonstration gegen die Übergriffe der Kölner Silvesternacht treffen sich die Protagonisten dieses Projekts zum ersten Mal. Nana Domena, ein Youtuber und Veranstalter mit ghanaischen Wurzeln, filmt die Demonstrierenden mit dem Handy und fordert einige von ihnen durch laute Rufe zum Dialog heraus. Aus der Menge tritt Frank Kraemer, ein Musiker und rechter Buchautor und antwortet ruhig aber bestimmt auf die Fragen. Die ungewöhnliche Situation erweckt auch die Aufmerksamkeit einiger umherlaufender Reporter-Teams, offenbar in der Hoffnung die bevorstehende Eskalation auf Kamera festzuhalten zu können. Doch die Reporter lassen schnell von beiden Akteuren ab, als sie merken, dass sich hier lediglich zwei Menschen mit völlig verschiedenem Hintergrund zivil miteinander unterhalten. Später kommen beide übers Internet noch einmal in Kontakt und beschließen weitere Videos zu drehen, in welchem Nana Domena die Moderator Rolle übernimmt und dabei Frank Kraemer über Migration und weitere gesellschaftliche Themen befragt. Das Projekt Multikulti trifft Nationalismus ist geboren. In vielen der folgenden Videos werden Gäste eingeladen, die sich mit Frank und Nana kontrovers unterhalten. Das Projekt stößt mit hunderttausenden von Klicks bei der Youtube-Gemeinschaft auf sehr positive Resonanzen. Das Projekt Multikulti trifft Nationalismus bildet ein außergewöhnliches Beispiel dafür, dass auch über ein heikles Thema wie Migration auf respektvolle Weise kontrovers diskutiert werden kann. 

Videoprojekte für Meinungsfreiheit

Seit ihrer ersten Begegnung auf der Demonstration in Köln haben Nana und Frank viele weitere erfolgreiche Videos mit Andersdenkenden gedreht. Trotz einiger Meinungsverschiedenheiten finden die Gespräche dabei stets auf einer respektvollen Ebene statt. Denn das Ziel des Zusammenkommens ist nicht zwingend sein Gegenüber von der eigenen Haltung überzeugen zu müssen, sondern vielmehr die eigene Anschauung nachvollziehbar darzulegen.

Eine außergewöhnliche Freundschaft

Durch die gemeinsame Zeit rund um die Videodrehs hat sich zwischen Frank und Nana eine echte Freundschaft entwickelt. Das Projekt Multikulti trifft Nationalismus bildet so auch ein Beispiel dafür, dass zwei Menschen mit völlig verschiedenen Weltanschauungen durch Respekt und offenen Dialog friedfertig zusammenkommen können.

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